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Herzschlag von Kind und Mutter verwechselt – 500.000 € Schmerzensgeld

Erleidet ein Kind einen schweren Hirnschaden, weil die behandelnde Ärztin während der Geburt dessen Herzschlag mit dem der Mutter verwechselt, stellt dies einen groben Behandlungsfehler dar, der zu einem Schmerzensgeld-Anspruch in Höhe von 500.000 € und dem Ausgleich sämtlicher schädigungsbedingter Vermögensschäden führt. Das CTG während der Geburt - wichtige Kontrolle Das CTG ...
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Hygienemängel: Krankenhaus stärker in der Beweispflicht nach Urteil des BGH

Krankenhaushygiene - Hygienemängel - Medizinrecht, Laux Rechtsanwälte in Berlin
Noch immer ein weit verbreitetes Problem: Hygienefehler als Ursache von Erkrankungen Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts infizieren sich jährlich 600.000 Menschen mit Krankenhauskeimen. Etwa 15.000 versterben sogar jährlich an den Folgen einer Infektion. Dabei könnte ein Großteil dieser Fälle durch einfache Maßnahmen zur Einhaltung der Hygienestandards vermieden werden. Dennoch ...
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Kein Auskunftsanspruch des Patienten zur Haftpflichtversicherung des Arztes

Der Senat des Kammergerichts Berlin hat mit Beschluss vom 04.10.2018 – 20 U 113/17 – entschieden, dass Patienten gegenüber ihrem behandelnden Arzt keinen Anspruch auf Auskunft darüber haben sollen, ob und bei wem dieser haftpflichtversichert ist bzw. war. Da ein Auskunftsanspruch - wegen fehlender gesetzlicher Regelung - generell verneint wird, ist davon auszugehen, dass die Absage damit ...
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Auf der Suche nach der Wahrheit

Die Beweisaufnahme vor Gericht Fehler während Operationen und anderen invasiven Eingriffen kommen leider vor. Für die Patienten wird es besonders tragisch, wenn die Arztseite den offensichtlichen Fehler nicht eingesteht oder sogar vehement abstreitet. Der Gang zu einer spezialisierten Anwaltskanzlei und ein Gerichtsprozess ist in solchen Situationen häufig unumgänglich. Dann müssen die ...
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Eine Geburt mit verhängnisvoller Fehlerkette

Folgenschwere Geburtsschäden wie Hirnschädigungen bedeuten weitreichende Folgen für die Lebensrealität des Kindes und seiner Familie
Eine tragische und für die Familie eines kleinen Mädchens folgenschwere Fehlerkette von Behandlungsfehlern während der Geburt beschäftigte vor kurzem das Oberlandesgericht Hamm. Während des Geburtsvorgangs atmete das Baby mit Mekonium (Darminhalt des Feten, auch „Kindspech“ genannt) verseuchtes Fruchtwasser ein (sog. Mekoniumaspiration MAS), wodurch es einen sogenannten hypoxischen ...
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Wie wichtig das CTG während der Geburt ist

Zwei wichtige neue Entscheidungen aus dem Geburtsschadensrecht Mit einem CTG-Gerät werden die Wehen der Mutter und die Herztöne des ungeborenen Kindes gemessen. Man spricht deshalb auch von einem Herz-Wehen-Schreiber. Die Methode ist ungefährlich und schmerzfrei und ermöglicht dem behandelnden Arzt eine sichere Beurteilung des Zustands des ungeborenen Kindes, insbesondere nach Einsetzen ...
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BGH regelt die Pflichten des Hausarztes

Hausarzt muss bedrohliche Befunde des Patienten auch noch nach Überweisung an einen Facharzt weitergeben Der Hausarzt ist für die meisten Patienten sowohl erste "Anlaufstelle" als auch "Lotse" für die weitere Behandlung. Er weist dem kranken Patienten den Weg in dem unübersichtlichen Gesundheitssystem. Meist kennt er die gesamte Krankengeschichte seines Patienten und ist für diesen eine ...
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Behandlungsfehler und ungeduldige Richter – eine schwierige Mischung

Behandlungsfehler - Arzthaftung
Als medizinischer Laie muss man sich auf einen ärztlichen Rat verlassen können. Blöd nur, wenn Chefarzt und Assistenzarzt unterschiedliche Behandlungen vorschlagen. Wem soll man da glauben? Noch schwieriger wird die Lage, wenn sich die gewählte Behandlungsmethode  als möglicher Behandlungsfehler herausstellt, das zuständige Gericht jedoch ungeduldig wird und sich obendrein die Arbeit ...
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Schmerzensgeldanspruch: Amputation des Unterarms nach Armprellung

Handoperation vom Oberarzt anstatt vom Chefarzt
Eine Armprellung passiert bei Unfällen häufig. Man geht zum Arzt, oft wird der Arm durch eine Gipsschiene ruhig gestellt und ein paar Wochen später ist dann alles wieder gut. Macht der Arzt jedoch einen Fehler bzw. ignoriert er die vom Patienten geschilderten Beschwerden, kann sich auch eine solch lapidare Verletzung zu einem Albtraum entwickeln. So geschehen bei einem knapp 50-jährigen ...
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