Der Bundesgerichtshof stellt klar: Glätte ist nicht gleich Glätte!

In jedem Winter ist es dasselbe: Beim Verlassen der Wohnung begibt man sich in die Gefahr, auf ungeräumten und ungestreuten Wegen bei Glatteisbildung auszurutschen und sich hierbei im schlimmsten Fall gravierende Verletzungen zuzuziehen. ...
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Glätteunfall – Wer muss Schadensersatz zahlen?

Ein aktuelles Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts (Az. 11 U 137/11) zeigt, wie wichtig es ist, vor Klageerhebung den richtigen Anspruchsgegner zu ermitteln. Denn bei einem Glätteunfall kommen -wie so oft- mehrere mögliche Gegner in Betracht. Im entschiedenen Fall stürzte die Klägerin auf einem eisglatten Bürgersteig und verletzte sich dabei ihr rechtes Ellenbogengelenk ...
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Unfall im Sinne der AUB auch bei Genuss von Schokolade

Das OLG München hat mit Urteil vom 01. März 2012 (Az. 14 U 2523/11) entschieden, dass ein Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen (AUB) auch dann vorliegt, wenn durch die unbewusste Aufnahme von Allergenen eine allergische Reaktion hervorgerufen wird. Der Unfallversicherer hatte versucht, die Zahlung der Todesfallsumme zu verweigern. Der auf Nüsse allergisch reagierende Sohn der ...
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Auch der schreckhafte Skifahrer wird entschädigt!

Verletzt sich ein Versicherungsnehmer bei einem Pistensturz dadurch, dass er auf den Boden prallt, liegt ein bedingungsgemäßer Unfall als Versicherungsfall vor. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seiner Entscheidung vom 06. Juli 2011 (IV ZR 29/09) entschieden. Im streitgegenständlichen Fall hatte sich ein die Piste herabfahrender Skifahrer vor einem anderen Skifahrer derart heftig ...
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Ein volltrunkener Fußgänger ist zu entschädigen!

In der Unfallversicherung sind Unfälle durch Bewusstseinsstörungen, also bei einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit vom Versicherungsschutz ausgenommen. Hauptanwendungsfall dieses Risikoauschlusses ist die Trunkenheit. Voraussetzung ist jedoch, dass der Alkohol den Unfall zumindest mitverursacht hat. Innerhalb des Straßensverkehrs kann sich der ...
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100.000,00 € für außergewöhnliche Schmerzen und seelische Folgebeschwerden

Das OLG München sprach in seiner Entscheidung vom 13. August 2010 einer verkehrsunfallbedingt geschädigten Klägerin ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000,00 € zu. Die dortige Klägerin hatte im Rahmen des Verkehrsunfalles eine Vielzahl von Einzelverletzungen erlitten, wobei ein stumpfes Bauchtrauma mit Darmverletzungen sowie mehrere Frakturen von Oberschenkel bis Fuß hervorzuheben waren. ...
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