Anwälte für Opfer mangelnder Krankenhaushygiene

Mangelnde Krankenhaushygiene: Wenn die Klinik nicht ganz sauber ist

Mangelnde Hygiene ist seit einigen Jahren ein immer größer werdendes Problem in der deutschen Krankenhauslandschaft. Immer wieder erkranken Patienten in den Kliniken neu, weil die Hygiene dort während der Behandlung mangelhaft ist. Die Betroffenen müssen dadurch oft zusätzliche Schmerzen und Heilungsverzögerungen erdulden, obwohl Fehler im Hygieneplan der Häuser und deren Folgen vermeidbar sind. Insofern wiegt mangelnde Hygiene in der Klinik oft schwerer als ein kleinerer Behandlungsfehler im Krankenhaus.

Krankenhaus verklagen mit erfahrener anwaltlicher Unterstützung

Eine Krankenhausinfektionen erfordert durchschnittlich zehn Tage zusätzlichen Klinikaufenthalt. Viele Betroffene möchten das Krankenhaus verklagen, um einen Ausgleich für den erlittenen Schaden zu erhalten und um Genugtuung zu erfahren - das ist nachvollziehbar und selbstverständlich.

Wir vertreten Patienten, die ihre Rechte aus mangelnder Krankenhaushygiene durchsetzen möchten. Vertrauen Sie uns Ihren Fall an. Aufgrund unserer hohen Spezialisierung sind wir bereits seit vielen Jahren deutschlandweit erfolgreich. Unsere Gegnerliste wird Sie überzeugen:

Unsere eindeutige Haltung gegenüber dem laxen Umgang mit multiresistenten Keimen belegen auch die TV-Interviews, die Fernsehredakteure mit Joachim Laux, Fachanwalt für Medizinrecht und Versicherungsrecht immer wieder führen.

Die Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld sind oftmals um ein Vielfaches höher, als den meisten Opfern bekannt ist.

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Krankenhaushygiene gegen Krankenhauskeime häufig wirkungslos

Es klingt paradox und ist doch traurige Wirklichkeit: Viele Menschen erkranken während ihres Krankenhausaufenthaltes. Sie stecken sich mit gefährlichen Krankenhauskeimen an. Für den bereits durch Krankheit geschwächten Körper stellt dies nicht selten eine tödliche Gefahr dar.

Im Vergleich zu privaten Praxen haben während einer Behandlung im Krankenhaus ungleich mehr Menschen unmittelbar mit dem Patienten Kontakt, denen Hygienefehler unterlaufen. So ist es zwar meist der Arzt, der sich vor Gericht verantwortet, allerdings ist auch ein nicht geringer Anteil von Klinikpersonal für gravierende Fehler in der Krankenhaushygiene verantwortlich. Dort, wo viele Menschen zusammenarbeiten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf mangelnde Hygiene um ein Vielfaches.

Dass die Infektion mit einem Krankenhauskeim keinen Seltenheitswert hat, erkennt man auch daran, dass die Wissenschaft für die Krankenhausinfektion einen eigenen Begriff geschaffen hat - die nosokomiale Infektion.

Jährlich werden in Deutschland 18 Millionen Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Die bundesweite Infektionsrate in Krankenhäusern liegt zwischen 4 und 5 Prozent. Das bedeutet, dass etwa 900.000 Patienten während des Krankenhausaufenthaltes eine Infektion erleiden. Die nosokomiale Infektion ist die mit großem Abstand häufigste Infektionskrankheit Deutschlands und fordert zudem mit mehr als 30 – 40.000 verstorbenen Patienten die meisten Todesopfer – weit mehr als Krebs oder der Straßenverkehr fordern.

Um die Gefahr der Krankenhausinfektionen einzudämmen, gilt seit Juni 2011 das Infektionsschutzgesetz. Es verpflichtet die Leiter von Krankenhäusern, Tageskliniken, Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen dazu, die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (KRINKO) einzuhalten. Treten nosokomiale Infektionen und resistente Krankenhauserreger auf, muss der zuständige Arzt dies aufzeichnen, bewerten, dem Personal sachgerechte Präventionsmaßnahmen mitteilen und deren Umsetzung überwachen.

Ein Aktionstag für Krankenhaushygiene

Bereits im Jahr 2004 rief die Weltgesundheitsorganisation den jährlichen Aktionstag "Clean Care is safer Care" ins Leben. Jedes Jahr im Herbst soll an diesem Aktionstag auf die Gefahr der Krankenhauskeime aufmerksam gemacht werden und an das wirksamste Mittel im Kampf gegen die Keime erinnert werden: die Hygiene, vor allem die Handhygiene! Einfaches Händewaschen und desinfizieren, diese selbstverständliche, gesundheitliche Sicherheitsvorkehrung, wird oft vergessen. Oft sehen sich Arzt oder Pfleger und Patient dann tragischerweise vor Gericht wieder, nachdem der Patient sowohl Schmerzen als auch Folgeschäden erleiden musste und schließlich das verantwortliche Krankenhaus verklagt.

Die Erreger werden von Patienten, Besuchern und dem Personal ins Krankenhaus geschleppt und oftmals durch Handkontakt von einer Person zur nächsten übertragen bis sie dort landen, wo sie den größten Schaden anrichten können – beim geschwächten Patienten. Das Desinfizieren der Hände muss deshalb zum einstudierten Automatismus im Krankenhausbetrieb werden, um die Krankenhaushygiene zu verbessern. Ärzten und Pflegern muss hierfür die nötige Zeit eingeräumt werden. Um dies sicherzustellen, müssen die Kliniken Fachleute beschäftigt.

Hygieniker prüfen Krankenhaushygiene

Die sogenannten Hygieniker machen auf Schwachstellen aufmerksam und versuchen, diese zu beheben. Sie stellen Hygienepläne auf und schulen das Personal. Doch noch nutzen viele Krankenhäuser Übergangsvorschriften und haben – anders als in den Empfehlungen der KRINKO vorgesehen - noch keinen Krankenhaushygieniker, also einen speziell dafür ausgebildeten Facharzt. Mancherorts verzichtet man sogar noch immer auf nichtärztliche Hygienefachkräfte. So kommt es immer wieder zu dramatischen Zwischenfällen, die teilweise auf gravierende Hygienemängel in einzelnen Krankenhäusern zurückzuführen sind. Opfer sind meist die Schwächsten: Neugeborene, Kinder, chronisch Kranke und ältere Menschen.

So erregen im Sommer 2018 die Zustände in der Düsseldorfer Uniklinik die Gemüter: Seit Herbst 2017 haben sich nach Medienberichten 22 Patienten mit multiresistenten Keimen angesteckt, elf von ihnen starben. Offenbar ist das Personal überlastet. Medien berichten über vermehrte Überlastungsanzeigen, die das Personal immer dann der Klinikleitung übermittelt, wenn es Gesundheitsrisiken für Patienten aufgrund von Unterbesetzung sieht.
Im Herbst 2012 sorgte ein Zwischenfall in der Berliner Charité deutschlandweit für Aufmerksamkeit: Zwei von fünf Frühchenstationen mussten wegen des starken Befalls mit sog. Serratien-Keimen geschlossen werden; ein Säugling starb daran. Dabei ist Berlin mit einer eigenen Hygieneverordnung bereits vorbildlich.

Aber nicht nur Hygienemaßnahmen vor, während und nach Operationen werden vernachlässigt. Mitunter sind auch bauliche Mängel Schuld an Infektionen. Beispielsweise verbreiten sich Krankheitserreger auch durch verschmutzte Klima- und Lüftungsanlagen, oder aber Desinfektionsmittelspender sind zwar überall auf den Fluren angebracht worden, nicht jedoch in den Badezimmern.

Erleiden Patienten wegen mangelhafter hygienischer Maßnahmen ernsthafte oder dauerhafte Folgeschäden, ist das Verklagen des Krankenhauses die einzig logische Konsequenz. Nur dadurch haben Betroffene die Möglichkeit, für ihren entstandenen Schaden und die Schmerzen einen finanziellen Ausgleich zu erkämpfen. Zusätzlich werden die vorhandenen Hygieneprobleme publik gemacht – häufig ziehen die Kliniken dann Konsequenzen und verbessern die Hygiene auf ihren Stationen.

Bundesweite Verordnung für Krankenhaushygiene? Fehlanzeige!

Trotz der erheblichen Gefahr für Leib und Leben zehntausender Patienten ist die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes bis heute Ländersache. Eine bundesweite Verordnung zur Durchführung besteht nicht. Zudem kostet eine gut funktionierende Krankenhaushygiene Zeit und damit Geld, welches die Klinik-Manager allzu oft sparen möchten. Verantwortungsbewusste Ärzte sind oft machtlos oder werden durch willfährige Mediziner ersetzt. Einfachste Hygienevorschriften werden nicht eingehalten, weil Personalmangel und Hektik den Krankenhausbetrieb prägen. Die Einhaltung einfachster Hygienevorschriften geht oft unter. Dabei ist die Bekämpfung der Krankenhauskeime nicht nur aus menschlicher Sicht im Interesse der Krankenhäuser. Der am Krankenhauskeim erkrankte Patient stellt einen hohen wirtschaftlichen Risikofaktor für den Krankenhausbetrieb dar: Verklagen Betroffene die Klinik, so kann dies einen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld in erheblicher Höhe zur Folge haben.

Wir helfen Ihnen, Ihre Ansprüche durchzusetzen!

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Krankenhaus verklagen: Wenn Keime teuer werden

Da die Krankenkassen pro Patient nur einen Fallpauschalbetrag zahlen, wird es für die Klinik teuer, wenn Patienten wegen einer nosokomialen Infektion länger behandelt werden müssen. Zudem sind die Patienten durch die anhaltenden Nachrichten und Berichte über die Zustände in den Kliniken sensibilisiert. Immer häufiger verlangen Betroffene für das von ihnen erlittene Leid einen Ausgleich und reichen Klage gegen das Krankenhaus ein. Vernachlässigt ein Arzt bestehende Hygienevorschriften nachweislich, so haftet er für den dadurch entstandenen Schaden (siehe Arzthaftungsrecht).

Doch nicht nur unmittelbar Betroffene sind nunmehr aufmerksam auf mögliche Arztfehler geworden: Die Skandale der letzten Jahre haben die breite Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam gemacht und das Bild der Ärzte als “Halbgötter in Weiß” gerät zunehmend ins Wanken. Während das Vertrauen zum Arzt die unumstößliche Grundlage einer jeden erfolgreichen Behandlung bleiben muss, ist eine gesunde Skepsis in allen Lebensbereichen noch immer der beste Ratgeber. Dies gilt auch bei jedem Arztbesuch oder Klinikaufenthalt.

Wir prüfen für Sie, ob Sie realistische Aussichten auf Erfolg haben, wenn sie ein Krankenhaus verklagen möchten. Ohne einen Anwalt, der auf mangelnde Krankenhaushygiene spezialisiert ist, ist es jedoch nahezu unmöglich für medizinische Laien, angemessenen Schadensersatzund Schmerzensgeld zu bekommen. Wir stellen Ihnen einen spezialisierten Rechtsanwalt zur Seite, der sich mit Ihnen zum genauen Vorgehen berät.

Überdurchschnittliche Erfolgsquoten der Kanzlei Laux

Nutzen Sie unsere Erfahrung und Kompetenz! Sind Sie Opfer eines Behandlungsfehlers in einer Klinik geworden und möchten das Krankenhaus verklagen, so erhalten Sie von uns die nötige rechtliche Expertise. Ob Sie nach einer misslungenen OP an Schmerzen leiden mussten oder aufgrund der falschen Entscheidung von einem Arzt einen gänzlich unnötigen Krankenhausaufenthalt über sich haben ergehen lassen müssen - wir unterstützen Sie.

Vertrauen Sie uns Ihren Fall an, wir helfen Ihnen gern. Die geschulten Mitarbeiterinnen in unserem modern arbeitenden Sekretariat vermitteln flexibel und vertrauensvoll kurzfristige Gesprächstermine und Kontakte für eine Ersteinschätzung. Für eine kompetente Rechtsberatung stehen Ihnen unter anderem folgende Fachanwälte zur Verfügung:

 

 

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