Gutachterrepublik Deutschland

Das medizinische Gutachten

Einblicke in die Benachteiligung von Unfallopfern und Patienten in der "Gutachterrepublik Deutschland"

Warum medizinische Gutachten, die von Versicherungen in Auftrag gegeben werden, nur selten "neutral" sind...

Am 15.06.2015 hat die ARD über die endlosen Gutachterketten berichtet, denen sich - sogar teilweise gesunde Menschen (!) - ausgesetzt fühlen:

"Die Gutachterrepublik - Wenn das Recht auf der Strecke bleibt"

Aus unserem Alltag können wir bestätigen, dass Unfallopfer und Opfer von Behandlungsfehlern sich ohne fachanwaltliche Hilfe gegen die medizinischen Gutachten von Versicherungen kaum zur Wehr setzen können. Zumal ihnen auch aufgrund der Unfallfolgen oder ihrer Krankheit, zahllosen Arztbesuchen und Therapien oder langwierigen Rehamaßnahmen die Kräfte dazu fehlen.

Aber sich gegen die Versicherer zu wehren ist nicht nur eine Frage der Kraft, sondern auch der fachanwaltlichen Kompetenz. Denn viele Gutachter schlagen sich gern auf die Seite der Versicherer.

Deutsche Gerichte ermöglichen Endloskette an medizinischen Begutachtungen

Weil die Macht häufig auf der Seite der Versicherer liegt, wird gern auch von der "Gutachterrepublik Deutschland" gesprochen.

Versicherer neigen dazu, solange medizinische Gutachten in Auftrag zu geben, bis der Patient zermürbt aufgibt und somit auf seine Schmerzensgeld- oder Schadenersatz-Ansprüche verzichtet. Diese "Gutachten-Endlosschleifen" nutzen sie natürlich insbesondere bei hohen Leistungsansprüchen.

Die Erstellung von medizinischen Gutachten kommt die Versicherungskonzerne immer noch günstiger, als die Zahlung von Versicherungsleistungen, Schmerzensgeld oder Schadenersatz. Sie spekulieren also darauf, am Ende gar nicht zahlen zu müssen.

Beliebt und immer häufiger ist in den Gutachten daher auch die "Mutmaßung auf psychologische Ursachen", wenn sich Behandlungsverlauf, Genesung oder Rehamaßnahmen verzögern, selbst wenn die Krankheit selbst oder die Genesung auf einen Behandlungsfehler zurückzuführen sind.

Erstellen medizinische Gutachter Gefälligkeitsgutachten?

Gutachter werden von Versicherern gern instrumentalisiert. Denn die Wahl und Beauftragung eines medizinischen Gutachters erfolgt bei Leistungsansprüchen gegen einen Versicherer nicht anonym, sondern ganz offen durch den Versicherer. Von diesem bezieht der Gutachter auch sein Honorar.

Natürlich setzt eine "Instrumentalisierung" eines Gutachters auch immer dessen Bereitschaft voraus.

Ein sogenanntes "Gefälligkeitsgutachten" würde allerdings gegen die ärztliche Berufsordnung verstoßen. Diesen Verstoß könnte jedoch nur die Aufsichtsbehörde für Ärzte, die Ärztekammer, prüfen.

Um unseren Mandanten diese Irrfahrt durch die Vielfalt der teilweise sehr entwürdigenden medizinischen Gutachten zu ersparen oder wenigstens abzukürzen, bilden unsere Fachanwälte zusammen mit kooperierenden Ärzten Kompetenzteams. Hier verbinden sich dann juristische Erfahrungen mit medizinischem Wissen, um somit schnell und extrem wirksam den Aufbau einer Gutachten-Endlosschleife durch die Versicherer schon im Keim zu ersticken.

Vertrauen Sie uns Ihren Fall an, wir helfen Ihnen gern. Die geschulten Mitarbeiterinnen in unserem modern arbeitenden Sekretariat vermitteln flexibel und vertrauensvoll kurzfristige Gesprächstermine und Erstkontakte. Für eine kompetente Rechtsberatung stehen u.a. Ihnen folgende Fachanwälte zur Verfügung:

 

Bereich Personenschäden