Was ist ein Arbeitsunfall und was zahlen die private und die gesetzliche Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung zahlt bei jedem Unfall, den die versicherte Person irgendwo auf der Welt erleidet, egal, ob bei der Arbeit oder in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung (7. Sozialgesetzbuch = SGB VII) zahlt dagegen nur bei Arbeits- und Ausbildungsunfällen und in einigen Sonderfällen (z.B. Unfall bei Rettung in

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Erfolgreicher Vergleich mit Unfallversicherung errungen

Der Spiegel berichtet in seiner Ausgabe 30/2015, Seite 11, über einen Fall aus unserer Kanzlei: Für unseren Mandanten Jens Urban haben wir nach zähem Ringen einen Vergleich in Höhe von 200.000 € erreicht und gleichzeitig die Streitlust der Allianz-Versicherung gebrochen. Der Familienvater Jens Urban war vor fünfzehn (!) Jahren

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Der Unfall im Versicherungsrecht

Ein Unfall im Sinne des Versicherungsrechts setzt ein plötzliches, von außen auf den menschlichen Körper wirkendes Ereignis voraus, welches eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung zur Folge hat. Einfach und klar in der Theorie, in der Praxis jedoch kommt es immer wieder zu Streitfällen um den Unfallbegriff.

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Unfall auch bei Genuss von Schokolade

Das OLG München hatte mit Urteil vom 01. März 2012 (Az. 14 U 2523/11) entschieden, dass ein Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen auch vorliegt, wenn durch unbewusste Aufnahme von Allergenen eine allergische Reaktion hervorgerufen wird.

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Todesfallleistung bei Tod nach Rosenstich

Bei Tod infolge eines Unfalls erbringen private Unfallversicherer oftmals eine sogenannte Todesfallleistung. Der Versicherer zahlt jedoch nicht in jedem Fall. Bestimmte Gesundheitsschädigungen sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Unfälle, die zum allgemeinen Lebensrisiko gehören, sind durch eine sogenannten „Geringfügigkeitsklausel“ vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

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Zahlt die Unfallversicherung bei alkoholbedingtem Unfall?

Wer eine private Unfallversicherung abschließt, fühlt sich in der Regel gut aufgehoben. Allerdings greift der Versicherungsschutz bei Weitem nicht bei jedem Unfall. In den Versicherungsbedingungen sind vielmehr diverse Leistungsausschlüsse enthalten. Einer der praktisch bedeutsamsten ist der Leistungsausschluss aufgrund einer Bewusstseinsstörung des Versicherungsnehmers.

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Versteifung des Handgelenks & Private Unfallversicherung

Das Landgericht Paderborn (LG) hat in einer Entscheidung vom 26. September 2012 (Az.: 3 O 202/12) die Frage entschieden, nach welchem Invaliditätsgrad die vertragliche Leistung im Falle eines versteiften Handgelenks bei einer privaten Unfallversicherung zu bemessen ist. Danach richte sich die Leistung nach den für den „Verlust eines Körperteils“

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Private Unfallversicherung: Anerkenntnis des Unfallversicherers und Fälligkeit der Leistung

Das Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG) hat in einem Beschluss vom 16. Januar 2012 (Az.: 9 W 64/11) die Frage entschieden, ob die Anforderung eines ärztlichen Attests durch den Unfallversicherer die Fälligkeit der Invaliditätsleistung hinauszögert, wenn dieser im Vorfeld bereits ein Anerkenntnis der Leistungspflicht abgegeben habe.

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Leistungsablehnung – Tod durch Stromschlag oder Herzfehler?

Große Werbekampagnen der deutschen Versicherer sollen bei den Kunden das Gefühl totaler Absicherung suggerieren. Kommt es jedoch zum sogenannten Leistungsfall (Unfallverletzung, Tod, Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit) müssen die Versicherten häufig feststellen, dass diese Sicherheit nicht existiert. Beiträge gezahlt, Leistung null. Für Leistungsablehnungen findet der Versicherer allzu oft gute Gründe. Das

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